Hinweise zum Hochladen von Dateien per FTP auf Xylopia


Auf Xylopia steht ab sofort eine neue Hochlade-Möglichkeit von Dateien via FTP zur Verfügung. Da sie momentan noch experimentell ist, läuft sie neben dem bislang gewohnten Dienst. Der neue FTP-Dienst bietet folgende Vorteile:

Damit der neue Dienst genutzt werden kann, muß zunächst eine Konfigurationsdatei angelegt werden. Ohne diese wird jeglicher Zugriff verweigert.

Schritt 1: Anmelden auf Xylopia

Melden Sie sich auf Xylopia an. Vorzugsweise mit der ssh, notfalls auch via telnet. Folgende Kommandos sind auf der Kommandoebene der Xylopia einzugeben. Als Eingabeaufforderung (Prompt) dürften Sie wohl ``xylopia$ '' vorfinden.

Schritt 2: Ermittlung Ihres Web-Verzeichnisses

Dann sollten Sie überprüfen, wo sich die Dateien der von Ihnen gepflegten Webseiten befinden. Dies müßte irgendwo unterhalb von /home/xylopia/bioweb/servers sein. So pflegt beispielsweise die Abteilung Biologie II ihre Seiten unterhalb von /home/xylopia/bioweb/servers/biologie/bio2/htdocs und die Chirurgie ihre Seiten unter /home/xylopia/bioweb/servers/chirurgie/htdocs. Verifizieren Sie das mit einem ls-Kommando:

xylopia$ ls /home/xylopia/bioweb/servers/biologie/bio2/htdocs
Bilder         anita          diplom.html    knoop          research.html
Kopf1.jpg      binder         ggg            kudla
Lehre          coop.html      index.html     lectures.html

Schritt 3: Konfiguration des FTP-Zuganges

Mit folgenden Kommandos legen Sie eine erste Konfiguration für den FTP-Zugang auf das oben ermittelte Verzeichnis an:

xylopia$ cd
xylopia$ D=/home/xylopia/bioweb/servers/biologie/bio2/htdocs
xylopia$ ls -ld $D
drwxrwsr-x   9 bioweb   bio2         512 Oct 27 11:57 /home/xylopia/bioweb/servers/biologie/bio2/htdocs
xylopia$ echo "$USER-web:x:-U -m 02 $D" >.ftppasswd

Mit dem cd-Kommando wird sichergestellt, daß Sie sich in Ihrem Heimatkatalog befinden, wo die Konfigurationsdatei anzulegen ist. Dann erfolgt die Zuweisung Ihres Web-Verzeichnisses an die Shell-Variable D. Diese Zeile sollten Sie natürlich an Ihr Verzeichnis anpassen. Mit dem ls -ld-Kommando gehen Sie sicher, daß Sie sich dabei nicht vertippt haben.

Das vierte und letzte Kommando legt die Datei .ftppasswd an, mit dem der FTP-Zugang für das Verzeichnis in der Shell-Variablen D angelegt wird.

Schritt 4: Setzen des Paßworts für den FTP-Zugang

Für diesen Zugang muß ein Paßwort gewählt werden, das nicht mit dem normalen Benutzerpaßwort übereinstimmen darf. Da FTP prinzipiell unsicher ist und das Paßwort bei FTP in jedem Falle im Klartext über das Netzwerk wandert, hilft ein separates Paßwort, das Risiko zu reduzieren. Wenn dann ein übler Zeitgenosse Ihr FTP-Paßwort auf dem Netzwerk aufschnappt, hat er dann ``nur'' Zugriff auf Ihre Webseiten. Damit wird eine darüber hinaus gehende Gefährdung vermieden.

Das Paßwort setzen und überprüfen Sie mit folgendem Kommando:

xylopia$ patch_passwd .ftppasswd $USER-web 
New password: 
Retype password: 
xylopia$ cat .ftppasswd
borchert-web:jxl8ww2Dog0aI:-U -m 02 /home/xylopia/bioweb/servers/biologie/bio2/htdocs

Die Datei .ftppasswd sieht natürlich bei jedem etwas anders aus: So steht statt borchert natürlich zu Beginn vor dem Minuszeichen Ihr Benutzername. Das dahinter folgende Paßwort wird in verschlüsselter Form abgelegt, so daß sie es nicht wiedererkennen und das Verzeichnis am Ende der Zeile wird wahrscheinlich ebenfalls bei Ihnen anders lauten.

Schritt 5: Ein erster Test

Überprüfen Sie Ihren neuen FTP-Zugang mit einem FTP-Klienten Ihrer Wahl:

Rechnernamexylopia-upload.mathematik.uni-ulm.de
Benutzernameborchert-web
PaßwortIhr in Schritt 4 eingetragenes Paßwort

Hierbei sollten Sie natürlich borchert durch Ihren eigenen Benutzernamen ersetzen.

Zu beachten ist, daß der neue FTP-Zugang zum Hochladen über xylopia-upload.mathematik.uni-ulm.de erfolgt und nicht (wie bisher) über xylopia.mathematik.uni-ulm.de.

Benutzungsrichtlinien des neuen FTP-Zuganges

Bitte beachten Sie folgende Richtlinien im Zusammenhang mit diesen Dienst, um Ihre eigenen Daten und die der anderen Nutzer nicht zu gefährden:


Andreas Borchert, 12. Dezember 2000